Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um meine mobile Hausarztpraxis.

Einsatzgebiet

Mein Haupteinsatzgebiet umfasst Berlin-Zehlendorf und Umgebung, insbesondere Zehlendorf, Dahlem, Wannsee, Nikolassee, Lichterfelde, Lankwitz sowie Kleinmachnow. Bei Unsicherheit, ob Ihr Wohnort im Einzugsgebiet liegt, können Sie gerne eine Anfrage stellen.
Meine Praxis ist bewusst überwiegend mobil organisiert. Der Hausbesuch ist der Regelfall – dadurch entfallen Anfahrt, Wartezimmer und Zeitverlust in einer klassischen Praxis. Die meisten Untersuchungen, einschließlich vieler Ultraschallfragestellungen, können mit der mobilen Ausstattung direkt vor Ort durchgeführt werden. Nur in einzelnen Ausnahmefällen, etwa wenn ein größeres stationäres Ultraschallgerät benötigt wird, steht ein eigener kleiner Untersuchungsstandort zur Verfügung.

Leistungen & Versorgung

Ich biete hausärztlich-internistische Medizin im häuslichen Umfeld an: akute Abklärung, Verlaufskontrollen, Vorsorge, internistische Diagnostik und Therapie, Medikamentenüberprüfung, Labor, EKG, Langzeitmessungen, Ultraschall, Impfberatung, Infusionstherapien sowie koordinierende Betreuung bei komplexeren Versorgungssituationen.
Ja. Ich komme mit mobiler medizinischer Ausstattung, darunter Ultraschallgerät, EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessgerät und Doppler-Sonographie. Viele internistische Fragestellungen können direkt vor Ort abgeklärt werden. Nur für einzelne spezielle Untersuchungen, die ein größeres stationäres Ultraschallgerät erfordern, steht ein eigener kleiner Untersuchungsstandort zur Verfügung.
Ja. Neben der üblichen hausärztlich-internistischen Labordiagnostik sind auch gezielte Spezialuntersuchungen möglich, zum Beispiel bei Erschöpfung, Haarausfall, Mangelzuständen, Polyneuropathie oder präventivmedizinischen Fragestellungen. Bei Infektbeschwerden können je nach Situation Schnelltests, etwa auf CRP, SARS-CoV-2, Influenza, RSV oder Streptokokken, eingesetzt werden.
Ja. Ich besuche Patienten zu Hause, im Pflegeheim und nach Absprache auch am Arbeitsplatz. Gerade bei älteren, immobilen oder komplex betreuten Patienten ist die Abstimmung mit Angehörigen, Pflegediensten, Apotheken, Physiotherapeuten und Fachärzten ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.
Ja, sofern der Patient damit einverstanden ist. Gerade bei älteren oder komplex erkrankten Patienten ist die Anwesenheit eines Angehörigen oft hilfreich, um Beschwerden, Medikamente, Pflegebedarf und weitere Schritte zuverlässig zu besprechen.
Ja. Neben einzelnen Hausbesuchen ist auch eine kontinuierliche privatärztliche Betreuung möglich, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, komplexer Medikation, Pflegebedürftigkeit, geriatrischen Fragestellungen oder präventivmedizinischem Interesse.

Bei Privatpatienten und Selbstzahlern kann eine kontinuierliche hausärztlich-internistische Betreuung erfolgen. Bei gesetzlich Versicherten werden meine Leistungen privat abgerechnet; Kassenleistungen müssen weiterhin über einen Vertragsarzt organisiert werden.

Das betrifft zum Beispiel Kassenrezepte, Physiotherapie, häusliche Krankenpflege, Pflegeverordnungen und bestimmte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, insbesondere wenn nach längerer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung relevant wird. Für solche Fälle arbeite ich bei Bedarf mit einer kassenärztlich tätigen Kollegin zusammen.

Wenn Sie sowohl meine Leistungen als auch alle Verordnungen vollständig privat bezahlen möchten, ist eine vollständige, ausschließliche privatärztliche Betreuung selbstverständlich möglich.

Ja. Die ärztliche Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen im häuslichen Umfeld ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ziel ist eine symptomorientierte, würdevolle und verlässliche Versorgung im vertrauten Zuhause. Bei Bedarf erfolgt die Zusammenarbeit mit SAPV-Teams, Pflegediensten und Angehörigen.
Ja. Auf Wunsch erstelle ich gemeinsam mit Ihnen eine persönliche Notfall- und Behandlungsmappe. Darin werden wichtige Diagnosen, Medikamente, Ansprechpartner, Vollmachten, Patientenverfügung und konkrete Behandlungswünsche für Notfallsituationen übersichtlich zusammengeführt. Dies kann besonders bei älteren, chronisch kranken oder pflegebedürftigen Menschen helfen, damit Angehörige, Pflegedienst, Rettungsdienst und Ärzte im Ernstfall schnell erkennen, welche Maßnahmen gewünscht sind. Die Mappe ersetzt keine juristische Beratung, ergänzt aber vorhandene Vorsorgeunterlagen in medizinisch-praktischer Form.

Privatrezepte, ärztliche Bescheinigungen, Atteste und medizinische Empfehlungen können bei entsprechender Indikation ausgestellt werden. Bei gesetzlich Versicherten erfolgt keine Abrechnung über die Krankenkasse; Kassenrezepte, Heilmittelverordnungen oder andere GKV-Verordnungen müssen grundsätzlich über einen regulär behandelnden Vertragsarzt erfolgen.

Ein Privatrezept kann jedoch in der Apotheke eingelöst und zunächst selbst bezahlt werden. Bei teureren Medikamenten kann im Einzelfall geprüft werden, ob zusätzlich ein Kassenrezept über einen Vertragsarzt sinnvoll ist. Hierfür arbeite ich bei Bedarf eng mit einer kassenärztlich tätigen Kollegin zusammen.

Meine Praxis richtet sich in der Regel an Patienten ab etwa 16 Jahren. Für Kinder und pädiatrische Spezialfragen empfehle ich einen Kinder- und Jugendarzt. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit hausärztlich-internistischen Anliegen ist eine Behandlung nach Absprache möglich.

Hilfreich sind ein aktueller Medikationsplan, eine Diagnoseliste, wichtige Arztbriefe, Krankenhausberichte, Laborwerte, Impfpass, Allergiepass, Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht sowie relevante Befunde wie EKG, Bildgebung oder Facharztberichte.

Bitte laden Sie nach Möglichkeit bereits vor dem ersten Termin Ihren Personalausweis über Doctolib hoch. Auch die genannten medizinischen Unterlagen können Sie, soweit vorhanden, vorab über Doctolib bereitstellen.

Zusätzlich finden Sie im Downloadbereich die erforderlichen Formulare, insbesondere Einwilligungen, Aufnahmebogen und Honorarvereinbarungen. Optimal ist es, wenn Sie diese Unterlagen vor dem ersten Hausbesuch herunterladen, ausfüllen, mit Datum und Unterschrift versehen und ebenfalls über Doctolib hochladen. Dadurch bleibt beim ersten Termin mehr Zeit für Ihre medizinischen Anliegen.

Terminbuchung & Erreichbarkeit

Termine buchen Sie bitte bevorzugt über Doctolib. Über den Button „Termin buchen" gelangen Sie direkt zu meinem Doctolib-Profil und sehen die verfügbaren Zeiten. Auch Wochenend- oder Feiertagstermine sind je nach Verfügbarkeit möglich. Für eine kurze Vorabklärung oder bei dringlicheren Anliegen können Sie mich vor der Buchung telefonisch unter 0176 76431732 erreichen.
Für medizinische Rückfragen nutzen Sie bitte bevorzugt die Chatfunktion in Doctolib. Das ist der strukturierte und sichere Kommunikationsweg. Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail oder telefonisch; die Kontaktdaten finden Sie auf der Kontaktseite.
Ja. Als mobile Privatpraxis biete ich flexible Termine an, auch am Wochenende und nach Absprache an Feiertagen. Die regulär verfügbaren Termine finden Sie bei Doctolib. Individuelle Zeiten, zum Beispiel früh morgens oder nach Feierabend, können telefonisch abgestimmt werden.

Meine Praxis ist keine Notfallpraxis und ersetzt keinen Rettungsdienst. Bei lebensbedrohlichen Symptomen wie Brustschmerz, Atemnot, Schlaganfallzeichen, Bewusstseinsstörung oder schwerer Verletzung rufen Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter 112.

Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb regulärer Praxiszeiten wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder über www.116117.de.

In medizinisch dringenden, aber noch planbaren Situationen können kurzfristige Hausbesuche nach telefonischer Absprache möglich sein. Eine durchgehende Erreichbarkeit kann jedoch nicht garantiert werden. Wenn Sie mich nicht zeitnah erreichen und ärztliche Hilfe erforderlich ist, wenden Sie sich bitte an die 116117 oder bei akuter Lebensgefahr an die 112.

Honorar & Abrechnung

Meine Praxis ist eine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler. Gesetzlich Versicherte können die Leistungen ebenfalls privat in Anspruch nehmen; eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist jedoch nicht möglich. Das Honorar wird daher in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet.
Die Abrechnung erfolgt privatärztlich nach GOÄ auf Grundlage eines zeitbasierten Honorarmodells. Grundlage ist ein ärztlicher Stundensatz von 260 €. Dieser Stundensatz gilt sowohl für die ärztliche Behandlungszeit als auch für die Fahrtzeit. Das tatsächliche Honorar hängt von Fahrzeit, Untersuchungsumfang, Gesprächsbedarf, Diagnostik und organisatorischem Aufwand ab. Ein erster gründlicher Hausbesuch dauert je nach Situation häufig länger als ein kurzer Kontrolltermin und kann bei komplexeren Fragestellungen auch 2–3 Stunden umfassen. Vor umfangreicheren Betreuungen erhalten Sie eine transparente Orientierung zur voraussichtlichen Honorarbasis; regelmäßig wird hierfür eine individuelle Honorarvereinbarung nach § 2 GOÄ geschlossen.
Privatversicherte können die Rechnung bei ihrer Versicherung einreichen. Die Erstattung hängt vom jeweiligen Tarif, von Beihilfeansprüchen, Selbstbehalten und den vereinbarten Steigerungssätzen ab. Eine vollständige Erstattung kann nicht garantiert werden. Bei Basis- oder Standardtarifen sowie bei individuellen Honorarvereinbarungen nach § 2 GOÄ kann die Erstattung deutlich eingeschränkt sein oder im Einzelfall entfallen; verbleibende Differenzen trägt der Patient selbst.
Ja. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler behandelt werden. Das Honorar wird privat berechnet und direkt mit Ihnen abgerechnet. Eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt in der Regel nicht.

Vorbereitung & Patienteninfos

Patienteninformationen, Formulare und weitere Unterlagen finden Sie im Bereich „Dokumente". Bitte lesen Sie vor geplanten Untersuchungen wie Blut-, Urin- oder Stuhluntersuchungen, Ultraschall oder Prostata-Vorsorge die passenden Hinweise sorgfältig durch. Eine gute Vorbereitung hilft, damit die Untersuchung aussagekräftig ist und der Termin effizient genutzt werden kann.

Ja. Für den ersten Hausbesuch ist es hilfreich, wenn Sie folgende Unterlagen bereithalten oder vorab über Doctolib hochladen: aktuelle Medikamentenpläne, Vorbefunde, Krankenhausberichte, Laborwerte, Impfausweis, Blutdruckwerte, Pflegeunterlagen und vorhandene Arztbriefe. Bitte halten Sie außerdem Ihren Personalausweis bereit oder laden Sie ihn vorab über Doctolib hoch.

Optimal ist es, wenn Sie die Unterlagen aus dem Dokumentenbereich bereits vor dem ersten Termin herunterladen, ausfüllen, mit Datum und Unterschrift versehen und über Doctolib hochladen. Dazu gehören insbesondere Datenschutzformular, PAS-Einwilligung, Aufnahmebogen und Honorarvereinbarungen.

Wenn Sie privatversichert sind, kann es sinnvoll sein, vorab bei Ihrer Versicherung zu klären, ob Sie im Basis- oder Standardtarif versichert sind, bis zu welcher Höhe GOÄ-Steigerungsfaktoren erstattet werden und ob individuell vereinbarte Honorare nach § 2 GOÄ ganz oder teilweise übernommen werden.

Ja. Medizinische Unterlagen können Sie nach Möglichkeit vor dem Termin über Doctolib hochladen. Dazu gehören insbesondere Arztbriefe, Laborwerte, Krankenhausberichte, Medikationspläne, EKGs, Bildgebungsbefunde oder Pflegeunterlagen. Dadurch kann ich den Hausbesuch besser vorbereiten und die gemeinsame Zeit gezielter nutzen.
In der Regel genügt ein ruhiger, gut beleuchteter Platz mit Sitzmöglichkeit und etwas Ablagefläche für die medizinische Ausstattung. Bei Untersuchungen im Liegen sollte ein Sofa, Bett oder eine Liege zugänglich sein. Haustiere sollten während der Untersuchung möglichst in einem anderen Raum bleiben, wenn sie den Ablauf stören könnten.
Ja. Bitte halten Sie bei Folgeterminen neue Befunde, geänderte Medikationspläne, aktuelle Blutdruckwerte oder andere relevante Unterlagen bereit, sofern sich seit dem letzten Termin etwas verändert hat. Wenn möglich, laden Sie diese Unterlagen vorab über Doctolib hoch.
Die Vorbereitung hängt von der geplanten Ultraschalluntersuchung ab. Für Bauchultraschall ist häufig Nüchternheit erforderlich; bei Untersuchungen von Blase, Prostata oder Unterbauch kann eine halbvolle Harnblase wichtig sein. Bitte halten Sie außerdem eine geeignete Untersuchungsmöglichkeit (Sofa, Liege oder stabiles Bett) sowie ein großes und zwei kleine Handtücher bereit. Lesen Sie möglichst bereits 2 Wochen vor dem Termin die Patienteninformation zur Ultraschalluntersuchung im Bereich „Dokumente", damit die Untersuchung möglichst aussagekräftig durchgeführt werden kann.
Die richtige Vorbereitung hängt von den geplanten Laborwerten ab. Je nach Fragestellung können 4 Stunden Nüchternheit ausreichen; bei Zucker- oder Fettstoffwechselwerten können bis zu 14 Stunden Nüchternheit erforderlich sein. Bitte lesen Sie vor der Blutentnahme unbedingt die Patienteninformation zur Blutentnahme im Bereich „Dokumente". Dort finden Sie die konkrete Vorbereitung zu Nüchternheit, Getränken, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln. Bei unklarer Vorbereitung können einzelne Laborwerte nicht zuverlässig beurteilbar sein.
Bei Urinuntersuchungen kommt es sehr auf die richtige Probengewinnung an: Je nach Fragestellung werden Mittelstrahlurin, Erststrahlurin, erster oder zweiter Morgenurin sowie unterschiedliche Urinröhrchen benötigt. Auch Lagerung, Kühlung und die richtige Abgabe-Tüte für das Labor können wichtig sein. Bitte laden Sie vor der Urinabgabe die Patienteninformation zur Urinabgabe im Dokumentenbereich herunter und lesen Sie diese sorgfältig durch. Wenn Sie die Probe in der Krummen Lanke Apotheke abgeben möchten, geben Sie mir bitte unbedingt unmittelbar vor der Abgabe Bescheid, damit ich den Laborauftrag senden und den Kurier bestellen kann.

Bei Stuhluntersuchungen hängt die richtige Probengewinnung von der geplanten Untersuchung ab. Für iFOBT, M2-PK, Calprotectin, Pankreas-Elastase oder mikrobiologische Untersuchungen auf pathogene Keime können unterschiedliche Röhrchen, Abgabetüten und Lagerungsbedingungen erforderlich sein. Bitte laden Sie vor der Stuhlprobe die Patienteninformation zur Stuhluntersuchung im Dokumentenbereich herunter und lesen Sie diese sorgfältig durch.

Wenn Sie die Probe in der Krummen Lanke Apotheke abgeben möchten, geben Sie mir bitte unbedingt unmittelbar vor der Abgabe Bescheid. Erst dann kann ich den Laborauftrag an das Labor senden und den Kurier zur Abholung in der Apotheke bestellen. Für mikrobiologische Stuhluntersuchungen, insbesondere Stuhl auf pathogene Keime per PCR, verwenden Sie bitte die graue Tüte mit dem grünen Band „Microbiologie".

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